Theaterabteilung

Als sich 1994 eine kleine Schar Theaterwilliger zusammenfand, um einen Zweinakter zum 70jährigen Jubiläum des Soldaten und Kameradschaftsvereins Niederlindach zum Besten zu geben, ahnte keiner der Beteiligten, daß sie die Gründer der heutigen Theaterabteilung des 1.FC Niederlindach sein sollten. Ursprünglich sollte die Aufführung eines Einakters im Bierzelt des Jubiläumsvereins eine einmalige Aktion bleiben. Doch schon zu Anfang der Proben wurde vielen klar, das Theaterspielen eigentlich ein interessantes Hobby sein kann. Nachdem die erste Aufführung ein voller Erfolg war, entschloß man sich den Einakter „Der Familientyrann“ noch einmal auf der Sportlerkirchweih des 1.FC Niederlindach aufzuführen und die Theatergruppe wurde aus der Taufe gehoben.

Die Gründungsmitglieder, Alexandra Batz, Rita Gumbrecht, Jutta Ackermann, Theo Ort, Wolfgang Kühne, Martina Gumbrecht, Tanja Ackermann, Diana Schmitt und Bernhard Ackermann entschlossen sich unter der Leitung von der Rita Gumbrecht 1995 einen Zweiakter auf der Sportlerkirchweih aufzuführen. Das Stück „Das vermietete Bett“, war ein  großer Erfolg. Nun, wie ging es weiter? Nachdem auch das Stück 1995 beim Publikum ein voller Erfolg war und die Rufe laut wurden, dass es doch eigentlich zu schade sei wegen einer Aufführung soviel Vorarbeit durch das Einstudieren eines solchen Stückes zu leisten und dann letztendlich dieses Gelernte nur einmal aufzuführen, machte sich die Gruppe daran es zu wagen einen Dreiakter einzustudieren und diesen an einem Wochenende dreimal aufzuführen. Viel Organisation war von Nöten. Wo wird gespielt, wer druckt Karten, Plakate, wer organisiert den Bühnenaufbau, ja wir haben ja noch gar keine Bühne, wie stets mit einem Vorhang,  schaffen wir überhaupt einen Dreiakter, kommen überhaupt Zuschauer? Fragen über Fragen, eine Aufregung nach der anderen doch schließlich war es soweit. Die Hannberger Theatertage wurden aus der Taufe gehoben. Unser erster Dreiakter wurde aufgeführt. „Die Watsch`n des Bürgermeisters oder der Liebestee“ von F. Rieder brachte die Aula der Hauptschule Hannberg zum beben. All die Organisationsprobleme waren vergessen, es fanden sich für jede Aufgabe, sei es der Bühnenaufbau, der Servicebereich oder Getränkeverkauf, Freiwillige, die mit viel Hingabe und Einsatz ihre Aufgabe bis zum heutigen Tag erfüllen. Nach dem Motto

„Nur im Team sind wir stark“

merkten alle sofort, das den Erfolg eines Stückes nicht nur die schauspielerische Leistung der Theaterspieler ausmacht, sondern das perfekte Zusammenspiel aller Gruppierungen zum wahren Erfolg einer Aufführung beitragen. Dies wird bis zum heutigen Tage von unserem Publikum dadurch belohnt, dass unsere Aufführungen stets hervorragend aus nah und fern besucht werden.

Ich hoffe dass unsere Theaterabteilung weiterhin so kreativ bleibt wie in den letzten Jahren.

Horst Rehder

Last update: 23.09.2017